Privatpraxis für Physiotherapie
Osteopathie und Naturheilkunde
Peter Kleinschmidt
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Manuelle Therapie

Wörtlich genommen bedeutet Manuelle Therapie die Heilbehandlung mit den Händen. Und In diesem weitgefassten Sinne handelt es sich dabei sicher um eine der ältesten Heilmethoden.

Heute versteht man unter der Manuellen Therapie eine systematische physiotherapeutische Untersuchung und Behandlung von Schmerzen oder Problemen des Bewegungssystems. Sie kommt sowohl bei akuten als auch bei chronischen Beschwerden zum Einsatz und wird auch bei der Nachbehandlung von Operationen und Sportverletzungen angewandt.

Die eigentliche Manuelle Therapie, die Behandlung mit den Händen zur Schmerzlinderung, zur Mobilisierung und zur Beeinflussung der Gewebebeschaffenheit, ist dabei ein Bestandteil eines umfassenden Konzeptes zu dem auch der Einsatz physikalischer Therapie gehört. Daneben wird die Manuelle Therapie oft durch aktives Training unterstützt um langfristig die Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung zu erhalten.

Atemtherapie

Die Atemtherapie befasst sich mit den Krankheiten und Funktionsstörungen des gesamten Atemsystems (Lunge, Zwerchfell, Stimmaparat, etc.). Sie arbeitet sowohl prophylaktisch als auch nachbehandelnd (z.B. nach Operationen am Atemsystem).

Die hauptsächlichen Ziele der Atemtherapie sind neben Sekretlösung und -transport die Stabilisierung bzw. der Aufbau eines stabilen Bronchialsystems, insbesondere bei chronischen Erkrankungen der Atemwege.

Die Atemtherapie trägt zum Abbau atemhemmender Widerstände, zur Sekretlösung, zur Ventilationssteigerung, zur Kräftigung der Atemmuskulatur und dadurch zu einer allgemeinen Leistungssteigerung bei.

Auch das Atemtraining ist Teil der Atemtherapie. Darunter werden verschiedene Übungen zur Verbesserung der Lungenkapazität verstanden. Dies kann zum Beispiel durch die Stärkung der beeinträchtigten Bereiche und das Einüben spezieller Atemtechniken geschehen.

Da die Atmung stark von der Mobilität der Wirbelsäule und Rippengelenke abhängig ist, wird die Atemtherapie vielfach mit Techniken der Manuellen Therapie kombiniert.

Meridiantherapie

In der Meridiantherapie nutzt man das Korresponieren der reflektorischen Zonen im Bindegewebe mit den aus der Chinesischen Medizin bekannten Lebensströmen, den sogenannten Meridianen und Meridianpunkten.

Nach einem ausführlichen Bindegewebstastbefund erfolgt die sanfte Stimulation der Meridianpunkte. Die Meridiantherapie kommt besonders in der Schmerztherapie, der Behandlung von Narben, bei Carcinomerkrankungen und bei chronischen Leiden zum Einsatz und gilt als eine die Selbstheilungskräfte des Organismus anregende Therapie.

Die nicht invasive Beeinflusung der Meridianpunkte kann sich vor allem auch bei Kindern und schmerzempfindlichen Patienten anbieten.

Besonders im Zusammenhang mit anderen Behandlunsgmethoden bietet der meridiantherapeutische Bindegewebstastbefund wertvolle diagnostische Möglichkeiten. Neben der Ermittlung eines Therapieansatzes liefert er wesentliche Hinweise auf Krankheitszusammenhänge und bei der Therapiekontrolle.

Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage (MLD) ist eine besonders sanfte Form der physikalischen Therapie. Sie dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, welche nach Traumata oder Operationen entstehen können. Bei Tumorbehandlungen wird die Manuelle Lymphdrainage unterstützend verordnet.

Im Gegensatz zur klassischen Massagetherapie hat die manuelle Lymphdrainage nicht die Durchblutungsförderung sondern die Anregung des Stoffwechsels im gesamten Organismus und den Abfluss von Lymphflüssigkeit zum Ziel.

Die Manuelle Lymphdrainage findet bei sämtlichen orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen Anwendung, die mit einer Schwellung einhergehen (Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse etc.) Auch bei Verbrennungen, Schleudertrauma und ähnlichen Krankheitsbildern wird die Manuelle Lymphdrainage angewendet.

Darüber hinaus wird die Manuelle Lymphdrainage in der Schmerzbekämpfung angewendet und kann vor und nach Operationen helfen das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe zu entstauen.

Zusätzlich kann die Therapie durch der Einsatz von Lymphtapes zwischen den einzelnen Behandlungsterminen unterstützt werden.

Bei ausgeprägten lymphatischen Erkrankungen (Stauungen) kann die Therapie mit Kompressionsverbänden, Hautpflege und spezieller Bewegungstherapie kombiniert werden und wird dann unter dem Begriff Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) zusammengefasst.